Beiträge zu Systemtheorie, Information, Physiologie, Soziologie und Technologie ... Nucleus of the contributions is to represent by theory possibilities concerning the informational properties in form and function of systems as well as their evaluation until arithmetic transcription

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Autor
  Dominikus Forcht, D-71640 Ludwigsburg; 06. April 2009   /  Kontakt
Systemtheorie...Information
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Gesamtübersicht des Buches / Impressum und Inhaltsverzeichnis

Menue (Abschnitte, je mit Kapitel und Artikel)
  1     Zum Titel der Niederschrift    6     Systemcharakteristik in Arbeitsstrukturen 
  2     Einführung    7     Technik nach physiologischem Vorbild 
  3     Perspektive "Systemtheorie"    8     Parabel / Kommunikation 
  4     Individualität und Physiologie der Systeme        Literaturverzeichnis 
  5     Physiologie der Gesellschaft   

Produktivitaet und Information der Systeme

Ein Beispiel: Leistungsbereitschaft und Hingabe an die Erfüllung von Aufgaben, bis hin zum Altruismus, mündet nicht zwangsläufig in höhere Erfolge des Mitarbeiters, der Arbeitsgruppe, der Abteilung, des Unternehmens.
Wie sind die Zusammenhänge "Arbeit = Erfolg" zu sehen ?
Fehlt der Erfolg, so kann das mit der Organisation zu tun haben, mit Vorgesetzten, mit personalen Strukturen u.a. aber: Was immer an Gründen für fehlende Erfolge angeführt werden kann, sie münden allesamt in dem Problem unzureichend gestalteter Wechselwirkungen. Dazu gleich mehr ---
Informationstheorie: Im Verlauf von 40 Jahren Automatisierungstechnik und Informationstheorie habe ich vielerlei Gründe gefunden, mich von jenen Lehrmeinungen zu distanzieren, welche die Informationstheorie für geeignet halten, auch natürliche Erscheinungen zu analysieren und zu gestalten. Vor allem wende ich mich gegen Tendenzen, in der Informationstheorie latent auch das Potential für eine Quantentheorie des Geistes anzunehmen.
Man muß ja nur die Historie betrachten: CLAUDE ELWOOD SHANNON hatte in den Jahren nach 1947 -- damals Bell Labs -- die Aufgabe, Verfahren zur Verbesserung der Datenübertragung auf gestörten Leitungen zu definieren. Er begründete auf diesem Weg diese wunderbar nützliche mathematische Theorie, als deren markantestes Relikt wohl das "bit" und seine Funktion in der Datentechnik allen Menschen bekannt ist. Aber SHANNON selbst agierte parallel zur Vertretung seiner Informationstheorie vehement gegen den Glauben, man könne mit seiner Informationstheorie z.B. die Semantik von Kommunikation erhellen. Ihm war klar, daß eine die informationalen Momente quantisierende Methode nicht geeignet sein kann, physiologisch subjektiv bedingt fließend variable "Information" zu beschreiben. Daß dennoch Forschungsprojekte, die in solche Richtung weisen, durchgeführt werden, kann man nur aus ihrem heuristischen Wert erklären.   
Da in allen Studien immer die Allgemeine Systemtheorie latent gegenwärtig ist, führen breite Pfade natürlich auch zu soziologischen Themen. Unter anderem soll es um die  Oekonomie  der arbeitsteilig organisierten Gesellschaft gehen: In der Spaetnachfolge Henry Fords und Max Webers haben wir laengst neue Spiele; das "Menschsein" ist emanzipiert, das "Ich" besteht maechtiger als je zuvor auf seiner Existenz im Hier und Jetzt, die "Produktivitaet durch soziales Handeln" hat sich von spirituellen Wertleitlinien weit entfernt. Doch die "Produktivitaet", sei sie geistiger oder materieller Art, gilt es zu erhalten, denn sie allein macht ein "System" lebensfähig. Um die Produktivitaet über alle Veraenderungen der Gesellschaft hinweg zu erhalten, brauchen wir die Kunst der Struktur. Diese ist weder in Politik noch Management hinreichend verstanden. "Kunst der Struktur" meint die Schaffung von funktional auf Produktivitaet gerichteter Strukturen. Verlangt sind Adaptivität und Selbstkorrektur. Nicht die Struktur von Management und Administration, sondern die Struktur des Lebensprozesses der Gesellschaft in allen Teilfunktionen ist es, welche die Voraussetzungen schaffen kann, um die aus individuellen Autonomien und Selbstbestimmtheiten beziehbaren Potentiale in Produktivitaet münden zu lassen. 
Qualitativ dotierte Wechselwirkungen machen Produktivität auch nützlich [+/-]
Produktivitaet ist aequivalent zu den qualitativen Implikationen des Handelns. Während Wechselwirkungen und ihre Ergebnisse physikalisch beschrieben werden können, gibt es für Qualität [+/-] nur die subjektiv beurteilbare Nützlichkeit, sei sie geistig oder materiell orientiert, auf den Augenblick oder die Zukunft gerichtet, auf das Subjekt, eine begrenzte Gemeinschaft oder auf die Gesellschaft der Menschen insgesamt. Wechselwirkungen finden unaufhörlich und überall statt. Qualitative Implikationen der Wechselwirkungen verdienen deshalb, fortwährend beobachtet zu werden. 
Alles was der Mensch ändern kann, um die qualitativen Implikationen von Wechselwirkungen zu beeinflussen, ist -- universal gedacht -- physiologische Information; Energie kann er per Information nur ausrichten. Die aufgewendete prozessuelle Information aber ist grundsätzlich und immer mit qualitativen Implikationen [+/-] wirksam, und diese sind es, die unsere Existenz- und Entwicklungsbedingungen modulieren. 

Weiter differenzierende Ausführungen zum Thema "Produktivitaet" bieten die Menüpunkte (auch oben)

Information / Energie     Oekonomie     Organisation
 

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